Taubenhaus im Hanauer Hafen nutzt Tieren und Anliegerfirmen

Oberbürgermeister Claus Kaminsky
Oberbürgermeister Claus Kaminsky

Passend zum Welt-Tierschutztag am 4. Oktober hat Oberbürgermeister Claus Kaminsky im Hanauer Hafen ein Taubenhaus seiner Bestimmung übergeben. Darin werden die Tiere getränkt, gefüttert; und mit Gipseiern im Austausch gegen echte wird sozusagen Geburtenkontrolle betrieben – im Interesse der benachbarten Futtermittelbetriebe. Denn die dort angelieferten oder verladenen Körnern haben vermehrt Tauben angezogen und den Firmen ein Hygieneproblem bereitet.
So kommt es nicht von ungefähr, dass das Taubenhaus zwischen den Futtermittelbetrieben Halema und Hanauer Umschlag und Lager GmbH (HUL) direkt an der Außenwand der HUL-Grünhalle entstanden ist. HUL beteiligte sich mit 5000 Euro am Bau des Taubenhauses, die städtische Hanau Hafen GmbH investierte weitere 7600 Euro. Die Unterhaltungskosten tragen die Stadt Hanau mit jährlich 1500 Euro und die Hanau Hafen GmbH mit 1000 Euro. Die städtische Hafengesellschaft stellt Utensilien wie Schutzkleidung und Werkzeuge zur Verfügung, zudem ist sie Mitglied im Tierschutzverein geworden.
OB Kaminsky sagte, dieses erste Hanauer Taubenhaus diene als Pilotprojekt, um Erfahrungen für mögliche weitere Behausungen für die Tiere im Stadtgebiet sammeln zu können. Er bedankte sich für die Hartnäckigkeit und das Mittun des Hanauer Tierschutzvereins, der das Taubenhaus ehrenamtlich pflegt und betreut.
Helma Göbel vom Tierschutzverein freute sich darüber, dass „nach Jahren der Diskussion“ das dem Tierschutz dienende Pilotprojekt nun umgesetzt sei. Andere Städte wie Frankfurt hätten gezeigt, dass die kontrollierte Hege und Pflege der Tiere inklusive Eieraustausch funktioniere. Um der Forderung des Vereins nach einem möglichst rasch folgenden zweiten Taubenhaus, dann in der Innenstadt, Nachdruck zu verleihen, übergab sie dem OB eine Petition mit 500 Unterschriften. Kaminsky versprach: „Wir sind an dem Thema dran.“

Die ersten Gipseier für das Taubenhaus hatte Hafenleiter Jörg Krieger mitgebracht, den ersten Sack Futtermais Arno Hintzmann vom benachbarten Futtermittelbetrieb Halema. Mais und Gipseier wurden über eine Leiter gleich hoch in das von der Schreinerei Rauls gebaute hölzerne Taubenhaus befördert. Dieses ist wegen des dort stattfindenden Lkw-Verkehr auf einer Stahlpfosten-Konstruktion auf drei Meter Höhe angebracht. Das Taubenhaus bietet 100 Nistplätze und Plätze für Einzeltiere.
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