Einbußen beim Güterumschlag 2011 geringer als in Hessen

Hafenansichten-Steinheim
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Der Hanauer Hafen hat 2011 weit weniger Umschlagseinbußen zu verkraften gehabt als die Binnenschifffahrt in Hessen zusammengenommen. Während laut Hessischem Statistischem Landesamt im vergangenen Jahr in den Häfen des Bundeslands 13,4 Prozent Rückgang zu verzeichnen waren, hatte Hanau nur fünf Prozent weniger Umschlag zu verkraften und registrierte 2,98 Millionen Tonnen gegenüber 3,14 Millionen Tonnen im Jahr 2010. Stadtrat Dr. Ralf-Rainer Piesold sieht anhand dieser Vergleichszahlen „unsere Strategie bestätigt, mit einer stets modernisierten Infrastruktur flexibel auf kurzfristige Neuentwicklungen reagieren zu können.“
Denn das Jahr 2011 war für die hessische Binnenschifffahrt geprägt von zwei Niedrigwasser-Phasen im Frühjahr und Herbst sowie einer etwa vierwöchigen Tankerhavarie zum Jahresbeginn. Die führte dazu, dass der Rhein in dieser Zeit gesperrt wurde und der Verkehr zu den Welthäfen Amsterdam, Rotterdam und Antwerpen dadurch unterbrochen war.
„Dank der guten Infrastruktur“, so Dr. Piesold, hätten in Hanau Güter kurzfristig teils vom Schiff auf die Schiene verlagert werden können. Darüber hinaus sei ein Pufferlager für das von Rhenus umgeschlagene Kali hinzugekommen, um Ausfallzeiten auf den Schifffahrtsstraßen besser überbrücken zu können.
So war der Umschlagsrückgang bei Kali 2011 mit 10,5 Prozent weniger als 2010 auch prozentual geringer als beispielsweise bei Kies, Sand und Split mit 14,5 Prozent weniger oder bei Eisen und Stahl mit 38,2 Prozent weniger. Bei Steinen und Erden einschließlich Baustoffen verzeichnete der Hanauer Hafen sogar einen Zuwachs von 6,3 Prozent, bei Düngemitteln von 30,2 Prozent im Vergleich zu 2010. Bei Erdöl und Mineralölerzeugnissen blieb die Entwicklung in etwa gleich; mit 1,34 Millionen Tonnen war diese Güterart zugleich die am meisten umgeschlagene an der Saarstraße.
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