Hanau Hafen Gesellschaft steigerte 2017 ihre Umschlagszahlen auf 2,83 Millionen Tonnen

Asphaltrecycling-Schiffsverladung
Asphaltrecycling-Schiffsverladung

Die Hanau Hafen GmbH hat den Güterumschlag an Saar- und Hafenstraße 2017 auf 2,83 Millionen Tonnen steigern können. Das ist so viel wie seit fünf Jahren nicht mehr und entspricht einer Steigerung von 110.000 Tonnen im Vergleich zu 2016. „Einmal mehr zeigt sich, welche Wirtschaftskraft unser städtischer Hafen hat“, bilanziert Oberbürgermeister Claus Kaminsky. Mit beständig 500.000 bis 700.000 Euro Gewinn pro Jahr trage die Hanau Hafen GmbH verlässlich dazu bei, die Bilanz der BeteiligungsHolding (BHG) als Muttergesellschaft zu „stabilisieren“.
Ewald Desch, Geschäftsführer von BHG und Hafen, erklärt den Umschlagszuwachs vor allem durch einen neuen Geschäftspartner an der Kaimauer: Die in Hanau ansässige Rhein-Main Umwelt GmbH (RMU) begann Anfang 2017 Asphaltbruch mit Hilfe des sogenannten Radial Truck Unloader (RTU) zu zerkleinern. Das Recyclingmaterial kommt per Lastwagen im Hafen an und gelangt über einen Aufnahmetrichter und ein Förderband auf ein Frachtschiff, das den Asphaltbruch nach Rotterdam befördert, wo er für den Straßenbau aufbereitet wird.
Der Vertrag zwischen RMU und Hanau Hafen GmbH ist unbefristet. 2017 schlug das Umweltunternehmen rund 75.000 Tonnen an der nördlichen Kaimauer um.
Positiv entwickelte sich auch die Gütergruppe Kalidüngemittel. Im vergangenen Jahr wurden für Rhenus rund 18 Prozent mehr von Güterzügen aus dem Untertageabbau von Kali + Salz in Schiffe umgeladen als im Jahr zuvor; das entspricht einem Zuwachs von rund 180.000 Tonnen. „Das ist ein interessantes Beispiel dafür, wie Hanau im internationalen Schiffsverkehr vernetzt ist, denn Kalidünger gelangt bis nach Asien und Amerika“, erklärt Geschäftsführer Desch.
Die Umschlagsstatistik für 2017 zeigt auch, dass sich die Gütermengen mehr auf das Schiff als die Bahn verlagern. Im vergangenen Jahr entfielen 1,73 Millionen Tonnen auf das Schiff und 1,1 Millionen Tonnen auf Züge. 2016 erzielte die Bahn noch 1,27 Millionen Tonnen – und in den Jahren zuvor noch mehr – und der Transport auf dem Wasser 1,45 Millionen Tonnen – und in den Jahren zuvor noch weniger. Hafenbetriebsleiter Jörg Krieger erklärt das damit, dass vor allem der Mineralölumschlag vermehrt per Schiff und weniger per Zug erfolgt.
„Mit den Umschlagszahlen 2017 sind wir wieder einer der stärksten Häfen an Main, Main-Donau-Kanal und Donau in Deutschland“, betont Geschäftsführer Desch. In Hessen rangiere Hanau dicht hinter dem Frankfurter Osthafen.

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