Umschlagsentwicklung des Hafens im ersten Halbjahr überdurchschnittlich

Mit seinem Güterumschlag schneidet der Hanauer Mainhafen im ersten Halbjahr 2011 weit besser ab als die hessischen Binnenhäfen in ihrer Gesamtheit. Stadtrat Dr. Ralf-Rainer Piesold als zuständiger Dezernent führt diese positive Entwicklung darauf zurück, dass „die Brüder-Grimm-Stadt ihren Hafen mitten im Rhein-Main-Gebiet als wichtigen Wirtschaftsfaktor ansieht und ihn stets entsprechend fördert“. Dazu zähle vor allem, den Anliegerfirmen eine „hervorragende Infrastruktur“ zu bieten, wie die jüngste Investition von 75.000 Euro in das leistungsfähige Schienennetz der Hafenbahn zeige.
Der Hanauer Mainhafen vermeldet bis Ende Juni 3,2 Prozent mehr Güterumschlag als im Vergleichszeitraum 2010. Dazu trug der Güterverkehr per Bahn mit acht Prozent Zuwachs bei, wohingegen der Schiffsumschlag leicht um 2,2 Prozent zurückging.
„Im Sommer 2011 hat sich die Entwicklung weiter verbessert“, fügt Dr. Piesold hinzu. Denn in den ersten acht Monaten bis Ende August 2011 wuchs der Schiffsumschlag um 5,2 Prozent. Hanaus Hafendezernent führt das auf vermehrte Kali- und Düngemittel-Transporte zurück.
Dr. Piesold geht davon aus, dass Schiffs- und Bahnumschlag „langfristig an Bedeutung gewinnen werden“. Das sei wegen steigender Treibstoffpreise für den Lastwagen-Transport zu erwarten.
Im Unterschied zum Hanauer Mainhafen ging die umgeschlagene Gütermenge in Hessens Binnenhäfen im ersten Halbjahr 2011 um mehr als 13 Prozent zurück, so das Hessische Statistischem Landesamt. Vor allem der Rückgang bei Kohle, rohem Erdöl und Erdgas habe „die negative Gesamtentwicklung beeinflusst“, hieß es in Wiesbaden.
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